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Was ist TCM

Traditionelle Chinesische Medizin ist ein jahrtausend altes östliches Heilkonzept in Anlehnung an die Gesetze der Natur.
Durch jahrhundertlange Beobachtung der Natur und ihrer Wandlungen (Tag / Nacht; Jahreszeiten; Kälte / Wärme…) hat man erkannt, dass auch der Mensch einem stetigen Wandel unterzogen ist (erwachen/einschlafen; Geburt/Tod; Zeiten des Wohlstandes / Entbehrung…) wie die Natur unterliegt auch der Mensch dem Wandel der kosmischen Gesetze. Nur wenn er diese Veränderungen anerkennt und sich hingibt wird seine Lebensenergie (=Qi) reibungslos fliessen. Verweigerung dieses stetigen Wandels bringt Blockaden des Qi, was Krankheit gleich zu setzen ist.

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Obwohl sich TCM zum Teil auf alte chinesische Volksweisheit gründet, handelt es sich hierbei doch um eine hochentwickelte, professionelle medizinische Wissenschaft, die an den zirka 30 grossen medizinischen Fakultäten Chinas gelehrt wird. In chinesischen Fachzeitschriften werden jährlich gut hunderttaussend Artikel über TCM verfasst, vorwiegend zur Wirksamkeit spezieller Behandlungen bei bestimmten Krankheiten. TCM ist daher keine simple Volksmedizin sondern eine profunde Wissenschaft, die bereits hoch entwickelt war, als sich Europa noch im tiefsten Mittelalter befand.

Die 5 Säulen der TCM sind:

  1. Qi Gong / TaiChi
  2. Diätetik
  3. Tuina (Massage)
  4. Kräuterheilkunde
  5. Akupunktur

Was bedeutet „kien“?

Das Wort „kien“ entstammt dem I Ging – dem Buch der Wandlungen. Es gehört zu den ältesten Weisheitsbüchern der Menschheit, welches seine Wurzeln im alten China hat.
Mit ihm lernen wir die Gesetzmässigkeiten kennen, in die unser Leben eingebunden ist: die kosmische Ordnung, die Rhythmen der Natur, die gesellschaftlichen Strukturen sowie das individuelle emotionale, geistige und spirituelle Erleben.
„kien“ ist das erste der 64 Hexagramme auf die das I Ging aufbaut.
„kien“ steht für das Schöpferische, die dauerhafte Kraft. Es ist das wahre Wesen des Himmels, das zwar in der Welt lebt, aber immerzu im Einklang mit den kosmischen Gesetzen handelt.
Auf den Menschen bezogen, bedeutet dies die einheitliche Stärke aller Bewusstseinsbereiche, also keinerlei schwächende Mutlosigkeit (Energieblocken = Krankheiten), die den Willen zum Vorankommen behindern könnte. Und doch heisst dies nicht, seinen Kopf gewaltsam durchzusetzen, sondern auch das weiche Wollen nicht zu vergessen. Trotz der gewaltigen Schaffenskraft bedarf es auch der Zeit des Innehaltens und der Regeneration, damit man seine Mitte nicht verliert.

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